Bootsführerschein

Allgemeine Hinweise zum Bootsführerschein in Deutschland

In Deutschland werden für Bootsführerscheine die zwei Geltungsbereiche Binnenschifffahrtsstraßen und Seeschifffahrtsstraßen/Küstengewässer unterschieden. Aus diesem Grund berechtigt ein Bootsführerschein mit Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen nicht zum Befahren von Seeschifffahrtsstraßen und Küstengewässern, ein Bootsführerschein mit Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen nicht das Befahren von Binnenschifffahrtsstraßen.

Ausnahme:
Amtliche Bootsführerscheine, die im Bundesgebiet vor dem 01. April 1978 und in Berlin vor dem 01. April 1989 erworben wurden, gelten auf den Seeschifffahrts- und auf den Binnenschifffahrtsstraßen.

Bootsführerschein für die Bundeswasserstrassen

Neuregelung der Führerscheinregelung in der Sportschifffahrt

Sportbootführerschein Binnen

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat in Umsetzung des Bundestagsbeschlusses “Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt” (BT-Drs. 17/7937) die Führerscheinfreigrenze in der Sportschifffahrt für den See- und Binnenbereich von bislang 3,68 kW (5 PS) auf 11,03 kW (15 PS) erhöht. Die Neuregelungen sind in der “Verordnung zur Änderung sportbootrechtlicher Vorschriften im See- und Binnenbereich” veröffentlicht worden (BGBl. I, Heft 47, Seite 2102) und mit Wirkung vom 17. Oktober in Kraft getreten. Für die Führerscheinfreiheit bei motorisierten Sportbooten bis 11,03 kW gilt nunmehr folgendes:

Im Seebereich dürfen auf den Seeschifffahrtsstraßen wie bislang altersunabhängig Sportboote bis zu einer maximalen Nutzleistung von 3,68 kW (5 PS) ohne Sportbootführerschein-See geführt werden, so lange keine gewerbliche Nutzung vorliegt. Bei einer Nutzleistung von 3,69 bis 11,03 kW muss der Schiffsführer mindestens 16 Jahre alt sein, um ein Sportboot zu privaten Zwecken führerscheinfrei führen zu können. Eine Längenbegrenzung für Sportboote gibt es im Seebereich weiterhin nicht.

Im Binnenbereich dürfen Personen ab 16 Jahren auf den Binnenschifffahrtsstraßen mit Ausnahme der Seeschifffahrtsstraßen und der Elbe im Hamburger Hafen Sportboote von weniger als 20 Meter Länge führerscheinfrei führen, sofern die Nutzleistung der Antriebsmaschine nicht mehr als 11,03 kW (15 PS) beträgt und keine gewerbsmäßige Nutzung stattfindet. Diese Regelung findet allerdings auf dem Rhein keine Anwendung, weil bei einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW aufgrund internationaler Vorgaben für den Rhein auf nationaler Basis derzeit keine Ausnahmen von der Fahrerlaubnispflicht gewährt werden kann. Die Alternative “Segelsurfen” beim Sportbootführerschein-Binnen ist ersatzlos gestrichen worden. Künftig ist auf den Gewässern nach Anlage 2 der Sportbootführerscheinverordnung-Binnen kein Führerschein mehr erforderlich, wenn Sportboote als Segelsurfbretter geführt werden. Damit besteht auf allen Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes im Sinne des § 1 Nummer 1 Sportbootführerscheinverordnung-Binnen künftig eine Führerscheinfreiheit für das Führen von Segelsurfbrettern.

Kosten für einen amtlichen Bootsführerschein

Die Kosten für einen Bootsführerschein können erheblich variieren. Die Unterschiede hängen natürlich von der Klasse ab, den Ihr angestrebter Bootsführerschein haben soll. Ein Sportbootführerschein SBF mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen unter Segeln ist schon für unter hundert Euro Prüfungsgebühren zu bekommen. Aber vorsicht, die Gebühren können sich vervielfältigen, wenn Sie sich kurzfristig für die Ausweitung des Geltungsbereichs z.B. auf die Seeschifffahrtsstraßen entscheiden. Dann müssen Sie erneut Zulassungs- und Erteilungsgebühren zahlen und die ursprüngliche Plastikkarte kommt in den Müll! Die detaillierten Prüfungskosten finden Sie auf den Seiten des jeweiligen Bootsführerscheins, den Sie anstreben.

Die entscheidenden Kosten entstehen jedoch vor und nach der Prüfung. Hier gilt die Lebensweisheit: Wer billig kauft, kauft zweimal. Nicht nur für das Bestehen der Prüfung ist es extrem wichtig, die richtige Vorbereitung mit handfesten Tipps von erfahrenen Praktikern zu bekommen. Auch nach der Prüfung können ein lebensnaher und kompetenter Unterricht, der sich seit Jahrzehnten im Wassersport bewährt hat, Material und im ärgsten Fall auch Leben schonen.

Sportbootführerschein SBF

Der Sportbootführerschein SBF ist die amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten auf den Binnenschifffahrtsstraßen und den Seeschifffahrtsstraßen.

Auf den Binnenschifffahrtsstraßen ist dieser Bootsführerschein vorgeschrieben für Fahrzeuge unter 20 Meter Länge (ohne Ruder und Bugspriet) und/oder einer größeren Nutzleistung als 11,03 kW (15 PS); auf dem Rhein ist er vorgeschrieben für Fahrzeuge unter 15 Meter Länge und/oder mit einer größeren Nutzleistung als 3,68 kW (5 PS); in Berlin und Brandenburg ist er auf bestimmten Binnenschifffahrtsstraßen auch vorgeschrieben für Sportfahrzeuge unter Segel. Für den Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen kann dieser Bootsführerschein unter Segel, mit Antriebsmaschine oder mit Antriebsmaschine und unter Segel erworben werden.

Auf den Seeschifffahrtsstraßen (bis zu drei Seemeilen) ist der Bootsführerschein zum Führen von Sportbooten mit Antriebsmaschine (Motorboote und Segelboote) vorgeschrieben für Fahrzeuge mit einer größeren Nutzleistung als 11,03 kW (15 PS). Vorgeschrieben ist er auch zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten bis zu 300 Meter Abstand vom Ufer bei entsprechender Einzelfallgenehmigung.
Weitere Informationen

Bootsführerschein als Scheckkarte
Der Sportküstenschifferschein SKS ist ein amtlicher, empfohlener Bootsführerschein zum Führen von Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).

Sportküstenschifferschein SKS

Der Sportküstenschifferschein SKS ist ein amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).
Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den Küstengewässern.

Der Sportküstenschifferschein SKS ist ein amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).
Dieser Bootsführerschein ist vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den Küstengewässern.
 Weitere Informationen

Sportseeschifferschein SSS

Der Sportseeschifferschein SSS ist ein amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern (alle Meere bis 30 Seemeilen und Ost- und Nordsee, Kanal, Bristolkanal, Irische und Schottische See, Mittelmeer und Schwarzes Meer).

Dieser Bootsführerschein ist vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den küstennahen Seegewässern.
Weitere Informationen

Der Sportseeschifferschein SSS ist vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den küstennahen Seegewässern.
Der Sporthochseeschifferschein SHS ist vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in der weltweiten Fahrt.

Sporthochseeschifferschein SHS

Der Sporthochseeschifferschein SHS ist ein amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in der weltweiten Fahrt (alle Meere).
Dieser Bootsführerschein ist vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in der weltweiten Fahrt.
Weitere Informationen

Funkzeugnisse

Es steht außer Frage, dass die sachgerechte Benutzung von Funkgeräten gerade in der Sportschifffahrt erheblich zur Sicherheit auf dem Wasser beiträgt. Die Nutzung eines Funkgerätes an Bord setzt voraus, dass der Schiffsführer auf See im Besitz des Short Range Certificates (SRC) oder des anspruchsvolleren Long Range Certificates (LRC) ist. Im Binnenbereich ist das UKWSprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) vorgeschrieben.

UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk UBI

Möchte der Schiffsführer am UKW-Binnenfunk teilnehmen, ist das UBI erforderlich. Das UBI ist international und unbefristet gültig.

Mindestalter: 15 Jahre.

Das UBI berechtigt nicht zur Teilnahme am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem GMDSS. Diese Berechtigung kann nur durch eine Ergänzungsprüfung erworben werden.

Inhaber eines UBI können durch eine Ergänzungsprüfung das Beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis erwerben (berechtigt zur Teilnahme am GMDSS).

Short Range Certificate SRC

Alle Skipper, die eine Seefunkanlage an Bord haben, und das empfiehlt sich zumindest an der Küste für alle Sportboote, die außerhalb des Strandsports eingesetzt werden, müssen ein dafür ausreichendes Seefunkbetriebszeugnis – SRC (Short Range Certificate) oder LRC (Long Range Certificate) – besitzen. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Der Erwerb des SRC und LRC setzt englische Sprachkenntnisse voraus.

Die Funkbetriebszeugnisse SRC und LRC gelten seit dem 1. Januar 2003 und berechtigen nicht zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk. Seefunkzeugnisse, die vor dem 1. Januar 2003 ausgestellt worden sind, behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit und erlauben weiterhin auch die Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk.

Charterboote über 12 m Länge müssen gemäß der Seesportbootverordnung (SeeSpbootV) mit einer GMDSS Funkanlage ausgerüstet sein. Der Charterskipper muss deshalb auch im Besitz eines ausreichenden Seefunkbetriebszeugnisses sein.

Das SRC ist die amtliche Berechtigung zur Ausübung des Seefunkdienstes im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für UKW (Reichweite bis ca. 35 sm) auf Sportbooten. Das SRC ist international und unbefristet gültig.

Mindestalter: 15 Jahre.

Die theoretische Prüfung zum SRC besteht aus einem Fragebogen, der Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer Sprache unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets mit anschließender Übersetzung ins Deutsche und der Übersetzung eines deutschen Textes ins Englische. Eventuell wird auch mündlich geprüft.

Kenntnisse des mobilen Seefunkdienstes, des GMDSS (s. Seite 13), des öffentlichen Seefunkdienstes sowie der englischen Sprache in Wort und Schrift zum Austausch von Informationen auf See sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen Aufgaben aus dem Bereich terrestrischer Seefunk erfolgreich gelöst und sonstige Fertigkeiten (Aussenden eines Notalarms, Speicherabfrage, Abwicklung des Routine- und Notverkehrs, Funkstille gebieten, Kanalwechsel usw.) unter Bedienung einer UKW-(GMDSS)-Anlage nachgewiesen werden.

Long Range Certificate LRC

Das LRC ist die amtliche Berechtigung zur uneingeschränkten Ausübung des Seefunkdienstes bei Sprech-Seefunkstellen, Schiffs-Erdfunkstellen und Funkeinrichtungen des GMDSS auf Sportfahrzeugen. Das LRC ist international und unbefristet gültig.

Mindestalter: 18 Jahre.

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, der Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer Sprache mit anschließender Übersetzung ins Deutsche, der Übersetzung eines deutschen Textes ins Englische und dessen Absetzung über Funk unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets sowie der gebräuchlichen Abkürzungen und Redewendungen in der Seefahrt. Der Fragebogen und Englischkenntnisse werden ggf. auch mündlich geprüft.

Kenntnisse des SRC und zusätzlich des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten, des GMDSS, des öffentlichen Seefunkdienstes sowie der englischen Sprache in Wort und Schrift zum Austausch von Informationen auf See sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen Aufgaben aus den Bereichen terrestrischer Seefunk und Seefunk über Satelliten erfolgreich gelöst und sonstige Fertigkeiten (Inmarsat A/B/M und C) unter Bedienung von UKW / GW / KW / Inmarsat-Anlagen nachgewiesen werden.

GMDSS (Global Maritime Distress and Safety System): GMDSS ist ein weltweites Seenot- und Sicherheitssystem für die Schifffahrt. Schiffe in Not können Mithilfe des GMDSS weltweit einheitlich mit speziellen Techniken automatisch die zuständige SAR (Search and Rescue) –Zentrale erreichen. Das System dafür ist das DSC (Digital Selective Calling). Ist ein UKW-Gerät mit DSC Funktion ausgerüstet, lassen sich Notalarme – mit Position – an alle Funkstellen absetzen. Alle Schiffsführer, die eine GMDSS- Seefunkanlage mit an Bord haben, müssen ein dafür ausreichendes Seefunkbetriebszeugnis besitzen (siehe Tabelle 3). Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit verfolgt und entsprechend mit einem Bußgeld belegt.

Fachkundenachweis FKN

Der Fachkundenachweis stellt das wesentliche Ergänzungsmodul zu den Sportbootführerscheinen und Funkzeugnissen dar, um Munition, Fackeln oder Rauchsignale zu erwerben und zu nutzen. Auch wenn Seenotsignalmittel für deutsche Gewässer nicht zwingend vorgeschrieben sind, sollten diese durchaus zur Standardausrüstung eines Sportbootes zählen. Je nach Steighöhe und Art des Signalmittels gelten unterschiedliche Vorschriften zum Erwerb und zur Verwendung.

Kategorie T1: Hierfür ist kein Befähigungsnachweis erforderlich.
Handfackeln, Rauchtöpfe, Signalgeber und Signalraketen mit einer Steighöhe von bis zu 80 Metern, und zur Kategorie T1 zählen, können von Personen über 18 Jahren im Fachhandel frei erworben werden.

Kategorie T2: Fachkundenachweis erforderlich
Fallschirmsignalraketen mit einer Steighöhe von 300 Metern zählen zur Kategorie T2. Für diese Signalmittel ist der sogenannte Pyroschein (Fachkundenachweis für Seenotsignalmittel nach dem Sprengstoffrecht) erforderlich.

Signalpistole Kaliber 4: Sachkundenachweis erforderlich
Der Trend geht klar weg von der „klassischen“ Signalpistole, da die Voraussetzungen schlichtweg zu umfangreich sind. Neben einem sehr umfangreichen Sachkundenachweis (ca. 120 Fragen), der Waffenbesitzkarte und dem Nachweis über den Besitz eines Bootes, ist zudem eine Munitionserwerbsberechtigung und auf dem Boot ein Tresor – der Sicherheitsstufe B zur sicheren Aufbewahrung von Munition und Schusswaffe – erforderlich.

Die Prüfung für den Fachkundenachweis (FKN) umfasst die ordnungsgemäße und sichereHandhabung mit Signalmitteln sowie die Beantwortung von 15 Fragen aus dem 60 Fragen umfassenden Fragen- und Antwortenkatalog. Bitte achten Sie darauf, dass sämtliche Signalmittel mit dem BAM-Prüfzeichen versehen sind!

Bodensee Patent

Auf dem Bodensee und dem Rhein zwischen Stein am Rhein und der Straßenbrücke Schaffhausen ist das Bodenseeschifferpatent Kategorie A für Sportboote ab 4,41 kW = 6 PS und das Bodenseeschifferpatent Kategorie D für Sportboote mit einer Segelfläche von mehr als 12 m² vorgeschrieben. Für alle Führer von Segelfahrzeugen mit einem Motor über 4,41 kW (6 PS), ist der Erwerb der Kategorie A und D erforderlich. Für die Strecke zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen ist eine Sonderprüfung abzulegen.

Anerkennung anderer Führerscheine auf dem Bodensee
Inhaber der amtlichen Sportbootführerscheine See und Binnen können ein Ferienpatent beantragen. Das Ferienpatent kann nur einmal im Jahr für die Dauer von einem Monat am Stück ausgestellt werden.

Hinweis: Die Bodenseeschifferpatente A und D werden ohne zusätzliche Prüfung von den zuständigen Stellen des Deutschen Motoryacht Verbandes in den SBF-Binnen unter Motor und/oder Segel umgeschrieben.

International Certificate of Competence

Das International Certificate for Operators of Pleasure Craft (ICC) ist ein internationales Befähigungszertifikat für Sportbootführer.

Es fällt unter die Resolution Nr. 40 der Arbeitsgruppe Binnenschifffahrt für die Wirtschaftskommission Europa der Vereinten Nationen. Ziel der Einführung des ICC war es, Inhabern von nationalen Sportbootführerscheinen zu erleichtern, ihre Kompetenz international einfach nachzuweisen. Die Ausweise werden von den einzelnen Staaten nach deren eigenen Regeln ausgestellt. Die Resolution gibt jedoch Mindestvorgaben vor, die ein Kandidat erfüllen muss, um einen entsprechenden Ausweis zu beantragen. Die Kandidaten müssen sich einer Prüfung unterziehen, in der Kenntnisse in Schiffsführung, Seerecht, Seeverkehrsrecht, Navigation, Meteorologie und Notsituationen abgefragt werden. Dies ist in der Regel in einer praktischen und einer theoretischen Prüfung nachzuweisen.

Die folgenden UNECE-Mitgliedsstaaten haben bis heute die Resolution Nr. 40 unterzeichnet und erkennen offiziell das ICC als Befähigungsnachweis zum Führen von Sportbooten auf Binnen- oder Küstengewässern an:

Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Weißrussland.

Deutschland

ICC im deutschen Sportbootführerschein See

Das ICC ist in Deutschland in folgenden amtlichen Sportbootführerscheinen und Sportschifferscheinen enthalten:

  • SBF Binnen – Sportbootführerschein Binnen
  • SBF See – Sportbootführerschein See
  • SKS – Sportküstenschifferschein
  • SSS – Sportseeschifferschein
  • SHS – Sporthochseeschifferschein

Bootsführerschein in Großbritanien

Der Yachtmaster ist der amtliche (jedoch in der Regel freiwillige) britische Führerschein für Schiffsführer von Sportbooten. Er wird von der Royal Yachting Association im Auftrag der Maritime and Coastguard Agency (MCA) des britischen Department for Transport ausgestellt.

Alle Yachtmaster-Scheine können für Segel und für Motor erworben werden.

Yachtmaster Coastal

Der englische Sportbootführerschein RYA/MCA Yachtmaster Coastal (ehemals Coastal Skipper, geändert 1. Januar 2009) ist in etwa mit dem deutschen Sportküstenschifferschein (SKS) vergleichbar. Die Voraussetzungen zum Erwerb des Yachtmaster Coastal sind jedoch strenger als beim deutschen Pendant und die praktische Prüfung ist erheblich umfangreicher (siehe Prüfung). Mindestens 50 % der Zugangsvoraussetzungen müssen in anerkannten Tidengewässern („tidal“, bspw. nicht in der Ostsee und nicht im Mittelmeer) vorab erworben sein.

Voraussetzungen

Grundsätzlich werden benötigt:

  • Befähigungsnachweise für Funk (SRC / VHF und GMDSS)
  • Erste Hilfe gemäß RYA-Standard (zusätzlich spezielle Anforderungen bzgl. Maßnahmen bei Hypothermie und Schäden durch Ertrinken)
  • seglerische Erfahrung.
  • Mindestalter: 17 Jahre

Bei der seglerischen Erfahrung wird unterschieden, ob vor der Prüfung ein Course im RYA/MCA-Trainings-Center besucht wird oder nicht, denn wer schon über Segelerfahrung verfügt, kann sich auch direkt der Prüfung (auch auf eigenem Kiel) stellen.

Ohne RYA-Course gelten folgende Voraussetzungen:

  • mindestens 800 Seemeilen
  • 30 Seetage an Bord
  • zwei Seetage als Skipper
  • 12 Stunden Nachtfahrt.

Bei Besuch des entsprechenden Courses im RYA/MCA-Trainings-Center (Kurs und Prüfung min. 5 Tage) werden die Voraussetzungen wie folgt reduziert, wobei zudem ein vorausgehender Theoriekurs bei einem RYA/MCA-Trainings-Center empfohlen wird.

Mit RYA-Course gelten folgende Voraussetzungen:

  • mindestens 400 Seemeilen
  • 20 Seetage an Bord
  • zwei Seetage als Skipper
  • 12 Stunden Nachtfahrt.

Theoretische und praktische Prüfung

Die Prüfungen finden ausschließlich in englischer Sprache statt, egal in welchem Land die Prüfung abgenommen wird. Häufig werden Yachtmaster Coastal und Offshore zusammen geprüft, da die Inhalte identisch sind und sich nur der Anspruch unterscheidet.

Die theoretische Prüfung beinhaltet eine umfassende Törnplanung in den RYA-Übungskarten, die anhand einer unbekannten Aufgabenstellung des Prüfers, schriftlich und praxisbezogen erstellt werden muss. Die Aufgabe gibt Boot, Seegebiet, Crewzusammensetzung, Start/Ziel etc. vor. Sie umfasst in der Regel Tidengewässer, Mehrtägigkeit, Mannschaftsführung, Wachplan etc. und führt immer durch schwierige Passagen. So muss ein Törn mit Familiencrew anders geplant werden als mit einer erfahrenen Crew. Diese Planung wird vor der praktischen Prüfung dem Prüfer zugeleitet und während des Prüfungstörn verteidigt.

Die praktische Prüfung findet an Bord statt und dauert wie folgt:

  • für einen Kandidaten: 6–10 Stunden
  • für zwei Kandidaten: 8–14 Stunden
  • für drei Kandidaten: 20–28 Stunden
  • für vier Kandidaten: 24–32 Stunden.

Dabei gilt, dass hiermit nur die Mindestdauer definiert ist, die der Prüfer nach eigenem Ermessen verlängern kann. Es soll keine Prüfung mit mehr als vier Kandidaten durchgeführt werden:

Die praktische Prüfung umfasst einen realen Törn entsprechend der gesamten Prüfungsdauer, der von jedem Prüfungsteilnehmer (für sich) geplant werden muss, um jederzeit als Skipper übernehmen zu können, wobei es jedoch normal ist, dass zwischendurch durch den Prüfer ad hoc das Ziel geändert wird, um zu prüfen, wie adäquat darauf reagiert wird.

Es wird jedoch nicht nur die Fähigkeit als Segler getestet, sondern die seemännischen und führungstechnischen Fähigkeiten insgesamt (u. a. auch auf pflegliche Mannschaftsführung, Verpflegung, nein-sagen, etc.). Schwerpunkt ist immer der Bereich Sicherheit. So startet eine Prüfung in der Regel mit dem so genannten Deckwalk und der Sicherheitseinweisung der Mannschaft, wobei jeder Prüfungsteilnehmer einen Teil der Kontrolle bzw. Einweisung übernimmt.

Während des Prüfungstörn werden umfassende und tiefgehende theoretische Fragen zu allen Gebieten der Yachtführung gestellt, wobei die Antwort immer eine detaillierte Begründung beinhalten muss. Während einer Freiwache wird beispielsweise der als theoretische Prüfung erstellte Törnplan verteidigt. Zudem werden Kartenkenntnisse, Betonnungen, Schall- und Lichtsignale etc. abgefragt.

Wesentlicher Unterschied zwischen Yachtmaster Coastal und Yachtmaster Offshore ist außer den Zugangsvoraussetzungen die Anzahl Fehler, die man sich erlauben darf. Der Coastal-Kandidat darf noch geringe Schwächen haben, der Offshore-Kandidat muss fehlerlos zum gesetzten Törnziel gelangen.

Yachtmaster Offshore

Der Nachweis Yachtmaster Offshore ähnelt dem deutschen Sportseeschifferschein (SSS). Der Schwerpunkt liegt allerdings im Vergleich zum SSS auf der praktischen Qualifikation und weniger auf umfangreichem Theoriewissen. Der Yachtmaster Offshore ist international das wichtigste Zertifikat für professionelle Yachtskipper.

Voraussetzungen

Voraussetzungen zum Erlangen des Yachtmaster Offshore sind Nachweise über absolvierte Törns, die insgesamt folgende Kriterien erfüllen:

  1. Mindestalter: 18 Jahre
  2. 50 Seetage
  3. 2500 Seemeilen, davon mindestens fünf Törns mit mindestens 60 Seemeilen Länge (direkte Linie vom Start zum Ziel, nicht tatsächlicher Weg), davon zwei als verantwortlicher Schiffsführer (Skipper) und zwei mit Nachtfahrten
  4. fünf Seetage Erfahrung als Schiffsführer
  5. Mindestens 1250 Seemeilen und die Hälfte der Passagen müssen in Tidengewässern absolviert worden sein.

Sämtliche Nachweise müssen innerhalb der letzten zehn Jahren vor der Prüfung erlangt worden sein.

Das „Yachtmaster Offshore Certificate of Competence“ ist unbegrenzt gültig. Bei gewerblicher Nutzung ist ein sogenanntes „Commercial Endorsement“ erforderlich. Die Gültigkeit des Commercial Endorsement ist auf fünf Jahre beschränkt. Zur Verlängerung ist der Nachweis der erfolgreichen Tätigkeit als Skipper oder stellvertretender Skipper und eine Gesundheitsprüfung durch einen Schiffsarzt gemäß ENG1 erforderlich.

Prüfung

Siehe Yachtmaster Coastal.

Yachtmaster Ocean

Der Yachtmaster Ocean ähnelt dem deutschen Sporthochseeschifferschein.

Voraussetzungen

Formale Voraussetzungen:

  • RYA Yachtmaster Offshore
  • SRC oder LRC
  • ein gültiges Erste-Hilfe-Zertifikat gemäß RYA-Standards zu Hypothermie und Ertrinken.

Weitere Voraussetzung ist eine selbst geplante Ozeanpassage als Skipper oder Wachführer, während der Astronavigation durchgeführt und dokumentiert wurde

  • von mindestens 600 Seemeilen non-stop
  • davon mindestens 200 Seemeilen mit wenigstens 50 Seemeilen Entfernung von Land.

Prüfung

Vor Erteilung des RYA Yachtmaster Ocean wird im Nachhinein die Dokumentation von einem RYA Yachtmaster Examiner geprüft. Fragen hierzu müssen im persönlichen Gespräch zwischen Prüfer und Prüfling beantwortet werden. Die Tätigkeit der Astronavigation und deren Dokumentation müssen regelrecht verteidigt werden.

Weitere Internationale Bootsführerscheine

Ungarn

  • International Certificate of Competence for Pleasure Craft CATEGORY IV (UP TO 3NM)
  • International Certificate of Competence for Pleasure Craft CATEGORY III (UP TO 12NM)
  • International Certificate of Competence for Pleasure Craft CATEGORY II (UP TO 200NM)
  • International Certificate of Competence for Pleasure Craft CATEGORY I (No limitation)

Slowakei

  • CERTIFICATE OF COMPETENCY FOR SKIPPER OF MARINE PLEASURE CRAFT – C – (coastal navigation ) 12 Nm from land or island coast, wind force up to 4° Beaufort
  • CERTIFICATE OF COMPETENCY FOR SKIPPER OF MARINE PLEASURE CRAFT – B – (sea navigation ) 200 Nm from land or island coast
  • CERTIFICATE OF COMPETENCY FOR SKIPPER OF MARINE PLEASURE CRAFT – A – (ocean navigation ) no limitation

Österreich

  • Befähigungsausweis zur selbstständigen Führung von Motoryachten im Fahrtbereich 2 Küstenfahrt – 20 sm (Yacht master licence) ÖSV
    Befähigungsausweis zur selbstständigen Führung von Motoryachten im Fahrtbereich 2 Küstenfahrt – 20 sm (Yacht master licence) MSVÖ
    International Certificate for Operators of Pleasure Craft C – 20 nautical miles, M motorized craft or S sailing craft (ÖSV or MSVÖ)
  • Befähigungsausweis zur selbstständigen Führung von Motoryachten im Fahrtbereich 3 Küstenfahrt – 200 sm (Yacht master licence) ÖSV
    Befähigungsausweis zur selbstständigen Führung von Motoryachten im Fahrtbereich 3 Küstenfahrt –200 sm (Yacht master licence) MSVÖ
    International Certificate for Operators of Pleasure Craft C – 200 nautical miles, M motorized craft or S sailing craft (ÖSV or MSVÖ)
  • Berechtigung zur selbstständigen Führung von Segeljachten im Fahrtbereich 4 Weltweite Fahrt (Yacht master Licence) ÖSV
    Berechtigung zur selbstständigen Führung von Segeljachten im Fahrtbereich 4 Weltweite Fahrt (Yacht master Licence) MSVÖ
  • Befähigungsausweis zur selbstständigen Führung von Segelyachten im Fahrtbereich 1 Watt-oder Tagesfahrt – 3 sm (ÖSV)
    Befähigungsausweis zur selbstständigen Führung von Motoryachten im Fahrtbereich 1 Watt-oder Tagesfahrt – 3 sm (MSVÖ)
    International Certificate for Operators of Pleasure Craft C – 3 nautical miles, M motorized craft or S sailing craft (ÖSV or MSVÖ)

Tschechien

  • Mezinarodni průkaz vůdce rekreačního plavidla – C coastal waters izdana u skladu s rezolucijom UN/ECE br. 40
    Mezinarodni průkaz vůdce rekreačního plavidla – 2 inshore waters izdana u skladu s rezolucijom UN/ECE br. 14 rev
  • Průkaz způsobilnosti k vedení rekreační jachty
    Průkaz způsobilnosti k vedení námořní jachty – Oprávnéní C – velitel jachty pobřežní plavby
  • Průkaz způsobilnosti k vedení námořní jachty – Oprávnéní B – velitel jachty mořské plavby
  • Průkaz způsobilnosti k vedení námořní jachty – Oprávnéní A – velitel jachty oceánské plavby
  • Patente per imbarcazione da diporto (unità di lunghezza fino a 24 mt) up to12 Nm
  • Patente per imbarcazione da diporto (unità di lunghezza fino a 24 mt) no limitation
  • Patente per imbarcazione da diporto (unità di lunghezza superiore a 24 mt)

Polen

  • Zeglarz jachtowy
  • Sternik jachtowy
  • Jachtowy sternik morski
  • Kapitan jachtowy
  • Sternik motorowodny
  • Starszy sternik motorowodny
  • Morski sternik motorowodny
  • Kapitan motorowodny
  • Motorzysta motorowodny
  • Mechanik motorowodny

Slowenien

  • Potrdilo o opravljenem preizkusu znanja za upravljanje čolna
  • Potrdilo o usposobljenosti za voditelja čolna
  • Potrdilo o usposobljenosti za mornar-motorist
  • Poveljnik jahte z bruto tonažo do 500 BT

Norwegen

  • Boatman’s Proof
  • Fritidsbätskippersertifikat/Deck Officer Class 5 Pleasure (D5L)
  • Fritidsbätskippersertifikat/Deck Officer Class 5 Pleasure (D5LA)

Schweden

  • Förarintyg för Fritidsbåt
  • Intyg-Bätpraktik
    Bätmekaniker- Intyg
  • Kustskeppar-Intyg
  • Utsjöskeppar-Intyg
  • Seglarintyg 1
  • Seglarintyg 2
  • Seglarintyg 3

Kanada

  • International Bareboat Skipper
  • Yachtmaster Coastal
  • Yachtmaster Offshore
  • Yachtmaster Ocean
  • International Watchkeeper/Flotilla Skipper Certificate

USA

  • Basic Coastal Cruising (ASA)
    Basic Keelboat (USSA)
  • Bareboat Chartering (ASA)
    Basic Cruising (USSA)
    Bareboat Cruising (USSA)
  • Advanced Coastal Cruising (ASA)
    Coastal navigation (USSA)
    Coastal Passagemaking (USSA)
  • Offshore Passagemaking (ASA)
    Celestial Navigation (USSA)
    Offshore Passagemaking (USSA)
  • International proficiency certificate for Yacht Helmsman Navigating in Mediterraneam Waters (ASA)

Belgien

  • Algemeen Stuurbrevet/ Brevet de conduite général
  • Certificate of yachtsman (coastal navigation)
  • Certificate of yacht navigator (ocean navigation)

Schweiz

  • Fähigkeitsausweis zum Führen von Sport-und Vergnügungsschiffen auf See bis 300 BRT
  • Führerausweis für Yachten auf See B
  • Führerausweis A
  • Segelschule Rorschach Schweiz
  • Führerausweis B i C
  • Fähigkeitsausweis B (Certificate of competence B)
  • Führerausweis für Yachten auf See (Yacht master’s certificate)
  • Cruising Club der Schweiz-CCS

Finnland

  • Kansainvälinen huviveneen kuljettajan pätevyyskirja/ International certificate for operators of pleasure craft, C (coastal waters), M (motor yacht), S (sailing ship)

Spanien

  • Patrón de navegación basica
  • Patrón de embarcaciones de recreo
  • Patrón de yate
  • Capitán de yate

Russland

  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв ГИДPOЦИКЛ
  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв MOTOЛOДKA
  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв KATEP
  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв ПAPYCHOE CYДHO C ПЛOШAДЬЮ ПAPYCOB ДO 12 кв.м
  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв ПAPYCHOE CYДHO C ПЛOШAДЬЮ ПAPYCOB ДO 22 кв.м
  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв ПAPYCHOE CYДHO C ПЛOШAДЬЮ ПAPYCOB ДO 60 кв.м
  • Yдocтoвepeниe нa пpaвo yпpaвлeния мaлoмepнъім cyдoм, Kaтeгopия cyдoв ПAPYCHOE CYДHO C ПЛOШAДЬЮ ПAPYCOB БOЛEE 60 кв.м

Neuseeland

  • Day Skipper
  • Boatmaster
  • Coastal Skipper
  • Ocean Yachtmaster

Montenegro

  • Uvjerenje o osposobljenosti za voditelja čamca
  • Ovlašćenje za voditelja jahte do 100 BT
  • Ovlašćenje za voditelja jahte do 500 BT

Portugal

  • A CARTA DE NAVEGADOR DE RECREIO (Carta de marinheiro)
  • A CARTA DE NAVEGADOR DE RECREIO (Patrão local)
  • A CARTA DE NAVEGADOR DE RECREIO (Patrão de costa)
  • A CARTA DE NAVEGADOR DE RECREIRO (Patrão de alto mar)

Frankreich

  • LE PERMIS PLAISANCE- Option Eaux intérieures
  • LE PERMIS PLAISANCE- Option côtiére
  • LE PERMIS PLAISANCE- extension Grande plaisance fluviale
  • LE PERMIS PLAISANCE- extension Hauturiére

Irland

  • ISA DAY SKIPPER CERTIFICATE (Motor), (Sail)
  • ISA HELMSMAN’S CERTIFICATE (Motor)
  • ISA NATIONAL POWERBOAT CERTIFICATE+COASTAL
  • ISA YACHTMASTER COASTAL (Motor), (Sail)
  • ISA YACHTMASTER OFFSHORE (Motor), (Sail)

Dänemark

  • BEVIS FOR DUELIGHEDSPRØVE I SEJLADS FOR FRITIDSSEJLERE
  • YACHT MASTER 3rd CLASS
  • YACHT MASTER 1st CLASS

Israel

  • Skipper’s Certificate Class 11
  • Skipper’s Certificate Class 12
  • Skipper’s Certificate Class 13
  • Skipper’s Certificate Class 20
  • Skipper’s Certificate Class 30
  • Skipper’s Certificate Class 40
  • Skipper’s Certificate Class 50
  • Skipper’s Certificate Class 60

Bulgarien

  • Bодач на кораб до 20 бт-Skipper of seagoing vessel up to 20 GT
  • Cвидетелство за шкипер на кораб за спорт и развличение – Certificate for skipper of pleasure craft
  • Meждународно свидетелство за водач на кораб за спорт и развличение- International certificate for operators of pleasure craft

Estland

  • RAHVUSVAHELINE VAIKELAEVAJUHI TUNNISTUS (merel ja sisevetel) / INTERNATIONAL CERTIFICATE OF COMPETENCE FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT (valid for sea and inland waters)

Brasilien

  • CARTEIRA DE HABILITAÇÃO DE AMADOR Categoria – ARRAIS AMADOR
  • CARTEIRA DE HABILITAÇÃO DE AMADOR Categoria – MESTRE AMADOR
  • CARTEIRA DE HABILITAÇÃO DE AMADOR Categoria – CAPITÃO AMADOR

Litauen

  • Motorinio pramoginio laivo laivavedžio tarptautinis kvalifikacijos liudijimas/ International Certificate of Competency of the Navigator of Motor Recreational Craft
  • Burinio pramoginio laivo laivavedžio tarptautinis diplomas/ International Certificate for Operators of Pleasure Craft

Niederlande

  • Vaarbewijs I / Internationaal Certificaat van Competentie (ICC Inland Waters)
  • Vaarbewijs II / Internationaal Certificaat van Competentie (ICC Inland + Coastal Waters)

Südafrika

  • Day Skipper
  • Local Waters Skipper
  • Coastal Skipper
  • Yachtmaster Offshore

Chile

  • Patrón deportivo de bahia
  • Capitan deportivo costero
  • Capitan de alta mar

Argentinien

  • Patron de yate vela y motor
  • Piloto yate vela y moto

Live Online Seminare

Die Live Events stehen für alle amtlichen Bootführerscheine vom Sportbootführerschein See (SBF See) über den Sportküstenschifferschein (SKS) sowie den Sportseeschifferschein (SSS) bis zum Sporthochseeschifferschein (SHS) zur Verfügung. Bei unserem Live Online Seminar Bootsführerschein können Sie von Zuhause an dem Unterricht der Yachtschule Eichler in Hamburg Finkenwerder über unsere eigene Lernplattform im Internet teilnehmen. Ihre Fragen werden direkt von den Trainern im Online-Chat beantwortet. Die Aufzeichnungen dieser Events stehen Ihnen anschließend für die restliche Laufzeit Ihrer Mitgliedschaft zur Verfügung. Sie können also jederzeit ganz oder teilweise die Kurse erneut abspielen. Arbeiten Sie sich sorgfältig in die einzelnen Lektionen Seemannschaft, Schifffahrtsrecht, Navigation und Wetter ein. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit den Prüfungssimulationen, in denen wir Ihnen die Fragen der amtlichen Fragenkataloge verständlich aufbereitet haben und erlangen Sie die notwendige Übung beim bearbeiten der offiziellen Navigationsaufgaben.

 

Video Online Seminare

Bei unserem Video Online Seminar Bootsführerschein können Sie von Zuhause über unsere eigene Lernplattform im Internet dutzende Lehrvideos ansehen. Die einzelnen Themen sind in Video-Sequenzen von 5 bis 10 Minuten Länge von unseren Trainern für Sie aufbereitet. Bestimmen Sie selbst, mit welchem Tempo und in welcher Reihenfolge Sie lernen. Sie können jederzeit ganz oder teilweise die Kurse erneut abspielen. Arbeiten Sie sich sorgfältig in die einzelnen Lektionen Seemannschaft, Schifffahrtsrecht, Navigation und Wetter ein. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit den Prüfungssimulationen, in denen wir Ihnen die Fragen der amtlichen Fragenkataloge verständlich aufbereitet haben und erlangen Sie die notwendige Übung beim bearbeiten der offiziellen Navigationsaufgaben